Montag, 10. April 2017

Die Slowakei - Vorbild in der Beichtpraxis! Deutschland: Furchtbar …

Wer sagt denn, dass ganz Europa sich vom Befolgen der Kirchengebote abgewandt hätte? Die Slowakei jedenfalls macht es noch, wie es verlangt wird - Schlangen bilden sich vor den Festtagen vor den Beichtstühlen, so, wie ich es noch im Münsterland in der Nachkriegszeit erlebt habe. Ich meine, es könnte in der Slowakei davon herrühren, dass die Bischöfe dort in Standhaftigkeit gegenüber dem kommunistischen Regime über Jahrzehnte erzogen worden sind und daher noch nicht so, von der Aufweichung Blässe angekränkelt, auf einen Kurs der Verweichlichung umgeschwenkt sind. Die Gläubigen in der Slowakei kriegen deshalb wohl erfreulich oft von der Kanzel noch die Wahrheit gesagt …- weiterlesen …

Samstag, 10. September 2016

LB: “Aus tiefer Überzeugung Christ …” (Bundespräsident Gauck im Interview) …

… - welche Konsequenzen müsste das eigentlich haben? Darf man sich dann so einfach über ausdrücklich von Gott formulierte und von Jesus Christus noch einmal eingeschärfte Gebote hinwegsetzen? Der Bundespräsident verhält sich wirklich recht inkonsequent … vielleicht allerdings konsequent darin, dass er keine zweite Amtszeit anstrebt. An welchem Punkt wird Anpassung an die Situation Heuchelei und Feigheit?
Andere Vorbilder taugen mehr: der deutsche Diplomat Rössler, der im 1. Weltkrieg gegen alle Opportunität bei seiner Reichsregierung alle Hebel in Bewegung setzte, um die Armenier vor den Jungtürken zu retten … und der Burundi-Erzbischof Ntamwana, der die Verbrecher in der Burundi-Regierung anprangerte - seine Devise: “Lieber einsam in der Wahrheit als vereint in der Lüge!” - weiterlesen …

Donnerstag, 5. Februar 2015

LB UB - 2009.08 „Die Oberbürgermeister-Kandidaten der CDU und SPD in Köln - beides Katholiken!“

Manfred Roters, OB-Kandidat der SPD (hat am 30.8.09 mit weitem Vorsprung obsiegt), bezeichnet sich als „gläubigen Katholiken“, aber die „katholische Sexualmoral ist für mich kein Maßstab“.
Vermutlich eine Art Schizophrenie - wenn man in einer bestimmten Richtung “A” gesagt hat, muss “B” folgen! Die Kirche darf etwas lehren und Befolgung verlangen - “wer euch hört, der hört mich!” sagte Jesus zu den Jüngern.

Peter Kurth, CDU-Kandidat, nach eigener Aussage “bekennender Homosexueller”, sagte aber auch von sich: „Ich bin praktizierender Katholik“ - die gleiche Schizophrenie! Kann man in einem Staat z. B. leben und dann keine Steuern zahlen wollen? Tatbestände haben doch Folgen für das eigene Leben! Wer sich als “bekennenden” Homosexuellen bezeichnet, hat sich damit in den Augen der Öffentlichkeit auch zum Praktizieren der Homosexualität bekannt. Und Praktizieren der Homosexualität und Praktizieren des Katholizismus bedeutet in meinen Augen “Bewusstseinsspaltung”.

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Der heilige Kaiser Heinrich II., ein Vorbild für jeden Staatsmann von heute

Seine Erziehung erfolgte an der damals bedeutenden Domschule in Hildesheim und später durch den
damaligen Bischof Wolfgang von Regensburg.

In Mainz wurde er vom Heiligen Erzbischof von Mainz und Reichskanzler Willigis († 1011) zum König gesalbt und gekrönt. Nachdem Heinrich erklärt hatte, auch sächsisches Recht achten zu wollen, überreichte ihm Herzog Bernhard I. († 1011) von Sachsen die Heilige Lanze. Am 10. August 1002 erhielt auch Kunigunde als erste deutsche Frau die Königskrone.

Auf seinem dritten Italienzug pilgerte Heinrich im Jahre 1022 zum Monte Gargano – einem nördlichen Vorgebirge Apuliens an der süditalienischen Ostküste. Der Legende nach blieb Heinrich nachts in der dortigen Michaelsgrotte und hatte eine Vision des Erzengels Michael und vieler Engel, die sich ihm in einer himmlischen Liturgie zeigten.

Heinrichs Leben war von tiefer echter Frömmigkeit geprägt. Er erfüllt seine religiösen Pflichten sehr gewissenhaft und war vertraut mit der Heiligen Schrift. Er regierte im Bewußtsein, Herrscher von Gottes Gnaden zu sein.

Zwischenzeitlich mußte er sein ganzes politisches und militärisches Geschick aufbieten, um die Einheit des Reiches zu bewahren. Die politische Klugheit führte ihn zu einem Bündnis mit den heidnischen Liutizen – nordwestslawische Stämme – gegen den polnischen Mitchristen Boleslaw I. († 1025). Nach mehreren Feldzügen erkannte der ihn als Lehnsherrn an.

Auf Heinrichs zweitem Italienzug krönte Papst Benedikt VIII. den König und seine Frau am 14. Februar 1014 im Petersdom zum Kaiser und zur Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches.

Kinder hatte das Ehepaar nicht. Kaiser Heinrich II. war zeit seines Erwachsenenlebens geplagt durch Gallensteine, die man ja damals noch nicht operieren konnte.

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“Abenteuer Familie. Erfolgreich erziehen: Liebe und was sonst noch nötig ist“ (M. und J. Liminski)

Kommentar UB:

Dieses Buch „Abenteuer Familie“ ist wirklich ausgezeichnet geschrieben - es verwebt solide Erziehungstheorie mit farbiger Anschaulichkeit - viele Episoden sind aus dem Leben gegriffen, nicht anders zu erwarten bei einer 10-Kinder-Familie (s. auch den Klappentext und das Familienbild der Liminskis).

Wünschenswert wäre, dass sich viele, die das hier lesen, den Buchtitel* für Geschenke zu Geburtstagen von Eltern und zu Weihnachten notieren - die Tapferkeit dieses Ehepaars in einer heute allgemein nicht sehr kinderfreundlichen Umwelt verdient optimalen „finanziellen Rückenwind“!!!

(Achtung: “Der Bonse kriegt was dafür, dass er das hier so lobt!” - Irrtum - es gibt noch so etwas wie ehrliche Überzeugung - ich bin daran interessiert, dass solche Gedankengänge im Volke via Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke allmählich Raum gewinnen!)

* Martine und Jürgen Liminski „Abenteuer Familie. Erfolgreich erziehen: Liebe und was sonst noch nötig ist“. Vorwort: Paul Kirchhof. Augsburg, St.-Ulrich-Verlag, 2002. ISBN 3-929246-78-3. - weiterlesen …

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